Früher waren selbst gedrehte Videos, etwa um den Daheimgebliebenen zu zeigen, wie der eigene Urlaub war und was diese so alles verpasst haben, eher die Ausnahme und sorgten bei den Leuten für große Augen. Zugegebenermaßen manchmal aber auch für offene Münder – vom Gähnen. Denn viele Filme waren schlicht und ergreifend langweilig und langatmig. Natürlich bestand auch damals schon die Möglichkeit, Filme selbst zu schneiden. Das war allerdings nicht unbedingt leicht zu bewerkstelligen, weswegen viele darauf verzichteten – auf Kosten ihres Publikums.

Heute stellt der Videoschnitt selbst Laien nicht mehr vor allzu große Probleme. Dementsprechende Software für den heimischen Computer macht es möglich. Die Palette der verfügbaren Programme reicht dabei vom einfachen Einsteigerprogramm bis hin zur Software der absoluten Spitzenklasse, mit der selbst Hollywood-Regisseure arbeiten könnten. Der Kauf eines Programms für den Videoschnitt ist in vielen Fällen übrigens gar nicht einmal nötig. Das Betriebssystem Windows verfügt von Haus aus über ein einfaches Programm, mit dem das Schneiden von Filmen möglich ist. Die Möglichkeiten dieser Software sind allerdings schon sehr begrenzt.

Wer größere Einflussmöglichkeiten beim Videoschnitt benötigt, sollte sich deshalb nach professioneller Software umsehen. Gute Einsteigerprogramme sind hier schon für deutlich unter hundert Euro zu haben. Nach oben hin sind, wie in vielen Bereichen, natürlich kaum Grenzen gesetzt. An die Grenzen muss man aber gar nicht gehen, denn für die meisten Anwender genügt in der Regel ein günstiges Programm. Diese bieten beispielsweise etliche Überblendeffekte, mit denen ein Szenenwechsel aufgepeppt werden kann. Allerdings sollte man in diesem Zusammenhang darauf achten, nicht zu viele unterschiedliche Übergänge zu benutzen, denn viel hilft in diesem Fall nicht viel, sondern wirkt eher störend und lenkt auch vom eigentlichen Film ab. Und das wäre – jedenfalls bei den meisten selbst gedrehten Urlaubsvideos – doch eher schade.

Xfx bringt eine schnelle, teure und üppig ausgestattete Version der Radeon HD 5970 auf den Markt. Ein Test dieser fast 1000 Euro teuren Grafikkarte soll zeigen, ob der hohe Preis auch gerechtfertigt ist.

Ungewöhnliche Verpackung

Ungewöhnlich ist nicht nur der Preis, sondern auch die Verpackung. Die Karte ist in einer Schale aus Plastik eingeschlossen, die der Form einer belgischen Maschinenpistole nachempfunden ist. Passend dazu liefert Xfx die Karte in einer dazu passenden Tasche. Es handelt sich dabei um dieselbe Tasche, die eigentlich zur Unterbringung von Scharfschützengewehren genutzt wird. Diverse Adapter für Monitore sind beigelegt. Untergebracht sind sie passenderweise in kleinen Munitionsdosen.

Crossfire mit nur einer Karte

Xfx packt zwei aufgemotzte Cypress-Chips auf eine Platine und spendiert jedem dieser Chips noch zwei GB GDDR5-RAM obendrauf. Insgesamt verfügt die Karte damit also über 4 GB Grafikspeicher. Die Leistung gegenüber AMDs Radeon HD 5970 konnte damit um 17 Prozent gesteigert werden. Durch die beiden verbauten Grafikchips ist der Crossfirebetrieb mit nur einer Karte möglich.

Soviel Leistung benötigt natürlich auch ihren Platz. 30 Zentimeter beträgt die Länge der Karte, womit Besitzer von enger bemessenen Gehäusen genauer messen sollten, bevor sich für den Kauf dieser Radeon entscheiden. Um der Karte Frischluft zuzuschaufeln, verbaut Xfx einen nur 75 Millimeter durchmessenden Lüfter. Dieser muss scheinbar schon beim Booten Schwerstarbeit verrichten. Anders lässt sich das verhältnismäßig laute Lüftergeräusch nicht erklären. Die Verbrauchswerte der Karte sind unter Volllast immens. Knappe 450 Watt gönnt sich die Radeon HD 5970 von Xfx, was ein dementsprechend dimensioniertes Netzteil zwingend erforderlich macht. 800 Watt sollten es schon sein.

Die Leistung

Vom außergewöhnlichen Design der Karte sollte man sich nicht täuschen lassen. Denn ihre Leistung ist weniger außergewöhnlich sondern vielmehr durchschnittlich. Vergleichbare Grafikkarten liefern dieselbe Leistung – mit dem Unterschied, dass viele davon schon ab 500 Euro zu haben sind. Im Crossfire-Modus legt die Karte zwar noch um einiges zu, allerdings kann sie sich auch hier nicht entscheidend von Mitkonkurrenten absetzen. So sind zwei parallel betriebene Geforce GTX 480 Karten etwas schneller als die Radeon von Xfx. Wirklich empfehlen kann man die Karte somit nur Menschen, die einen Hang zum Ungewöhnlichen haben. Alle anderen sollten sich eher nach einer anderen High-End-Grafikkarte umsehen.

Ohne Computer und deren Vernetzung funktioniert in modernen Industriebetrieben heutzutage gar nichts mehr. Anhand eines Blickes in ein Unternehmen aus der Glasindustrie kann verdeutlicht werden, dass Server unverzichtbar geworden sind.

Schon beim Betreten des Firmengeländes kommen die Mitarbeiter zum ersten Mal mit dem Netzwerk in Kontakt. Die Zugangskontrollen speichern beim Betreten der Firma die Uhrzeit. So wird sichergestellt, dass auch jeder auf sein Stundensoll kommt, beziehungsweise geleistete Überstunden auch vergütet bekommt. Mitarbeiter aus der Verwaltung oder allgemein Menschen, die Bürotätigkeiten nachgehen, sitzen in der Regel acht Stunden vor dem Computer. Diese Rechner sind natürlich auch ins Firmennetzwerk eingebunden. Das heißt aber noch lange nicht, dass es mit diesen Computern auch möglich ist, ins Internet zu gehen. Innerhalb eines Netzwerks lässt sich nämlich für jeden Rechner einzeln festlegen, welche Zugriffe der Server auf andere Rechner oder das Internet zulässt. Die meisten Unternehmen verfügen nicht nur über ein Netzwerk, sondern haben mehrere eingerichtet. Dementsprechend gibt es auch mehr als einen Server.

Diesem Vorgehen liegen sicherheitstechnische Überlegungen zugrunde. In jeder Firma gibt es Rechner, auf denen sensible Daten gespeichert sind. Dies müssen nicht zwangsläufig Bilanzen, Rechnungen oder Angebote sein. In einer Glasfabrik können das auch Informationen über die Zusammensetzung der Rohstoffe sein, aus denen letzten Endes ein Glas mit ganz bestimmten Eigenschaften produziert wird. Solche Firmengeheimnisse werden aus Sicherheitsgründen auf Servern abgelegt, die mit den anderen Netzwerken im Unternehmen nicht in Verbindung stehen. Ein Zugriff auf das Internet ist für solche Server natürlich nicht vorgesehen, da die Gefahr des Datendiebstahls viel zu hoch wäre.

In einer Glasfabrik, aber natürlich auch in vielen anderen Industriebetrieben, gibt es also mehrere Server, die teilweise unabhängig voneinander agieren. Überschneidungen gibt es aber, wo sie sich anbieten, trotzdem. So kann ein Rechner von Server A einem anderen Rechner auf Server B melden, dass Rohstoffe zur Neige gehen und neu bestellt werden müssen. Mit dem Internet ist aber weder Server A noch Server B verbunden, da alleine schon die Art der Rohstoffe zu viel über die Zusammensetzung des Glases verraten kann. Die Bestellung der Rohstoffe kann deshalb von einem Rechner durchgeführt werden, der auf einen dritten Server zugreift.

Firmennetzwerke sind teilweise sehr kompliziert aufgebaut, weswegen sie regelmäßig gewartet und betreut werden müssen. Dies ist ein Punkt, an dem nicht gespart werden sollte, denn fällt ein Server aus, kann es zum Erliegen der gesamten Produktion kommen, was mit hohen Kosten verbunden ist. Deshalb beschäftigen große Unternehmen eigene Fachleute, die den ganzen Tag nichts anderes tun, als sich um das Firmennetzwerk zu kümmern.

Die Software Skype sorgt dafür, dass etliche Menschen weltweit miteinander verbunden sind. Bei Skype handelt es nicht um eine reine Chat-Applikation. Skype kann mehr. Mithilfe dieser Software sind nämlich Telefongespräche möglich und zwar sowohl von PC zu PC als auf von PC zu Telefon. Während die Verbindungen von PC zu PC kostenlos sind, werden für Gespräche zu normalen Telefonanschlüssen Gebühren erhoben. Diese sind allerdings relativ moderat, weshalb sich die Nutzung dieser Software als Telefonersatz vor allem bei Gesprächen ins entfernte Ausland anbietet.

Die Installation der Skype Software ist dabei denkbar einfach. Nachdem man die Installationsdatei von der Homepage des Anbieters heruntergeladen hat, muss auf die Datei doppelt geklickt werden. Ist der Installationsort der Anwendung ausgewählt, läuft die restliche Installation mehr oder weniger alleine ab. Nach Beendigung der Installation startet Skype normalerweise von selbst.

Zur Nutzung des Programms als Telefonersatz ist entweder ein Headset oder ein Mikrofon vonnöten. Soll Skype nicht zur Internet-Telefonie genutzt werden, ist keine zusätzliche Hardware nötig. Um in Erfahrung zu bringen, ob das Mikrofon beziehungsweise das Headset funktioniert und die Sprachverbindung ordnungsgemäß hergestellt werden kann, bietet das Programm die Möglichkeit, einen Testanruf zu tätigen. Zu diesem Zweck befindet sich standardmäßig ein Kontakt in der Kontaktliste des Nutzers. Wählt er diesen an, hört er eine automatisierte Ansage. Ist keine Ansage zu hören, stimmt irgendetwas mit der Konfiguration der Geräte oder der Software nicht. Neben der Telefonie fungiert Skype auch als Messenger. Nachrichten können also auch als Text übermittelt werden. Auch Dateien können via Skype verschickt werden. Dazu werden sie einfach per Drag & Drop in das Nachrichtenfenster des Messengers gezogen.

Ohne Server geht in unserer hoch technisierten Welt praktisch gar nichts mehr. Alles, was von einem Computer gesteuert wird, nimmt in der Regel auch die Dienste eines Servers in Anspruch. Ein Beispiel für die Vernetzung unserer Welt, denn für nichts anderes steht die Verwendung von Servern nämlich, sind Geldautomaten. Nur die wenigsten Bankkunden wissen wohl, was passiert, wenn sie sich vor dem Geldautomaten stehen und drauf warten, dass sich die Klappe öffnet und das Geld zum Vorschein kommt.

Schon mit dem Einschieben der Karte beginnt das Spielchen. Die Daten, die sich auf dem Magnetstreifen der Karte befinden werden ausgelesen. Der Automat fragt den Kunden nun nach dessen Geheimnummer. Hat der Kunde diese eingegeben, kommt ein Server zum Einsatz. Die Kartendaten und die Geheimnummer werden, natürlich verschlüsselt, an den Server der Bank geschickt. Dieser vergleicht die auf ihm hinterlegten Daten. Passen Geheimnummer und Kartennummer zusammen, kann der Kunde den Vorgang fortsetzen. Handelt es sich um die falsche Geheimnummer, gibt ihm das System noch zweimal die Möglichkeit die richtige Nummer einzugeben, ehe es die Karte sicherstellt.

Der Kunde kann nun den gewünschten Auszahlungsbetrag auswählen. Hat er diesen bestätigt, mischt sich wiederum der Server der Bank ein. Der Automat greift auf diesen zu, um in Erfahrung zu bringen, ob das Konto des Kunden genügend Deckung aufweist, um den gewünschten Betrag auszahlen zu können. Je nachdem wie die Antwort des Servers ausfällt, erhält der Kunde sein Geld oder eben nicht. Nach dem erfolgreichen Auszahlungsvorgang kommt der Server schließlich noch einmal ins Spiel. Dieses Mal wird auf ihm die Verfügung über das Konto gespeichert, sodass die abgehobene Summe verbucht werden kann.

Im Logistikbereich wird heute alles über PC und Internet geregelt. Sicher gibt es noch Frachtpapiere, und auch in der Buchhaltung kommt man nicht ganz ohne Papiere aus, doch die Software bestimmt den Arbeitsalltag in einer Spedition. Nicht selten sind sogar die Fahrer in ihren LKWs schon mit Notebooks und entsprechenden Programmen ausgestattet, damit die Daten über ihre Arbeit in der Firma gleich ausgelesen und weiter verarbeitet werden können. Mit am wichtigsten für den Fahrer ist der Fahrtenschreiber, der heute in den meisten Maschinen schon digital arbeitet. Die Fahrer besitzen eine Fahrerkarte, die während der Fahrt die Daten aufzeichnet: Schichtzeit, Lenkzeit, gefahrene Geschwindigkeit und mehr kann auf diese Weise gleich im Büro weiter verarbeitet werden. Spätestens nach 28 Tagen muss die Fahrerkarte ausgelesen werden; für die Lohnbuchhaltung, die Kostenkalkulation und viele andere Aspekte ist dieser Vorgang sehr wichtig. Hierzu stehen eigens Programme zur Verfügung, die speziell auf das Auslesen und Weiterverarbeiten, auch zu Statistikzwecken, zugeschnitten sind.

Weitere Software, die in einer Spedition von entscheidender Bedeutung ist, ist eine Navigationssoftware, die allerdings anderen Voraussetzungen unterlegen ist, wie die, die für ein Auto-Navi konzipiert wird. Auf den Rechnern im Dispositionsbüro kann virtuell eine Strecke von Ladeort zum Kunden gefahren werden. Hierbei errechnet sich die Strecke, die zu fahren ist, die ungefähre Höhe der Maut und natürlich der Dieselverbrauch. Auch die Stunden, die der Fahrer hinter dem Steuer sitzt, kann – theoretisch – bemessen werden. Staus und andere Hindernisse sind hier nicht berücksichtigt. Zumindest steht aber innerhalb weniger Minuten fest, welcher Preis angesetzt werden muss, damit sich der Einsatz von Maschine und Fahrer inklusive aller Kosten auch gewinnbringend rechnet. Modernes, effektives und umsatzorientiertes Arbeiten in einer Spedition ist heute nur mit entsprechenden Software Produkten möglich.

Das Internet bietet vielfältige Möglichkeiten. Dass nicht jede dieser Möglichkeiten zwangsläufig auch gut sein muss, liegt auf der Hand. So verstärkt das Internet etwa extremes oder populistisches Gedankengut. Eine Tatsache, die durchaus zum Problem werden könnte. Besonders gut sieht man das, wenn man sich die Kommentare zu beliebigen Zeitungsartikeln ansieht. Sind diese bei Zeitschriften, die eher von gebildeten Menschen gelesen werden, noch einigermaßen moderat, so pendeln sich die Kommentare, die von den etwas anders geBILDeten Menschen verfasst werden, doch schon sehr auf Stammtischniveau ein. Manchmal sogar noch um einiges darunter.

Gerade anhand solcher Kommentare kann man auch sehr schön erkennen, wie leicht es in den Zeiten des Internets eigentlich ist, Meinungen zu beeinflussen. Besonders die Zeitung mit den vier großen Buchstaben tut sich hier hervor. Schlagzeilen wie „Irrer Tankstellenwahnsinn“ locken all jene Stammtischbrüder an die Tastaturen, die gerade eben tanken waren und sich über die hohen Preise geärgert haben. Neben den üblichen Verwünschungen und Verfluchungen in Richtung der Politik, die ja vermeintlich an allem Schuld ist, geraten natürlich auch die Mineralölkonzerne in das Visier der internetnutzenden Stammtischbrüder.

Boykottaufrufe sind dann regelmäßig an der Tagesordnung. Einzig, niemand hält sich daran. Wie auch, denn die meisten sind auf ihre Autos angewiesen. Mancher denkt besonders schlau und ruft alle zum sofortigen Tanken auf. Mit der Folge, dass niemand in den nächsten drei Tagen eine Tankstelle aufsuchen muss. Weiter wird dann argumentiert, dass die Mineralölkonzerne auf diese Weise hohe Verluste einfahren würden. Aber genau hier tritt ein großer Nachteil der Stammtischplattform Internet zutage: die Öffentlichkeit. Denn was früher nur einige Stammtischbrüder gehört haben, lesen heutzutage Tausende Nutzer. Und manch einer mag sich beim Lesen des obigen Vorschlags verdutzt denken, weswegen die Mineralkonzerne Verluste einfahren sollen, wenn sich einzig der Zeitpunkt des Tankens ändert, nicht jedoch die Menge.

Insofern kann festgehalten werden, dass das Internet auch als Stammtischplattform durchaus seine Berechtigung hat. Für die einen, weil sie der Welt ihre kruden Gedankengänge mitteilen können – und für die anderen, weil sie sich genau über diese Gedankengänge königlich amüsieren können. Und für den Fall, dass die Gedankengänge nicht ganz so lustig sind, sorgt in der Regel die Rechtschreibung für einige Lacher.

Notebooks gibt es in allen denkbaren Formen, Farben und Größen. Das ist längst nichts Neues mehr. In letzter Zeit tauchte dann aber doch eine echte Neuerung auf. Die Rede ist vom Touchscreen bei Notebooks. Bei Desktop-Rechnern waren sie schon vereinzelt auszumachen. Verbaut sind sie in diesem Bereich meistens in Geräten der Firma Apple. Nachdem aber Microsoft spezielle Bedienmöglichkeiten für Touchscreens in seine Betriebssysteme integriert hatte, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die ersten Windowsrechner auf den Markt kamen, die über einen Touchscreen verfügen.

Mittlerweile gibt es schon einige Note- und Netbooks, die mit einem berührungsempfindlichen Display ausgestattet sind. Viele kennen das Prinzip schon länger von ihren Smartphones. Damit sind ihnen aber auch die Nachteile dieser Technik bekannt. In den Augen vieler sind Fingerabdrücke auf dem Display der größte Nachteil. Wer ab und zu mit der Fingerspitze seinen Monitor berührt, um jemandem etwas zu zeigen, kennt die fettigen Abdrücke, die das hinterlässt. Jetzt ist das nur einzelner Abdruck, aber selbst dieser wirkt doch schon sehr störend.

Wird aber ein Notebook komplett über Fingerdruck am Display gesteuert, sind verschmierte Bildschirme wohl an der Tagesordnung. Man muss sich nur einmal vorstellen, wie der Monitor aussehen würde, wenn man ihn kurz nach dem Essen eines Döners exzessiv berühren würde. Schön ist was anderes, lesbar sicher auch. Nichtsdestotrotz werden sich Touchscreens sicher am Markt durchsetzen. Schließlich hat diese Technik die Kunden auch im Bereich der Smartphones überzeugt, obwohl sie auch hier relativ viel Zeit damit verbringen, ihr Display zu reinigen, um noch einigermaßen den Durchblick zu haben. Bis ein findiger Hersteller einen gegen Schmutz und fettige Fingerabdrücke unempfindlichen Touchscreen entwickelt, müssen die Menschen aber wohl oder übel damit leben – oder auf die Steuerung mit Maus und Tastatur zurückgreifen.

Computer ist nicht gleich Computer. Office-Rechner, Allround-Computer oder High-End Gaming-PC – diese und noch viele andere Bezeichnungen verwirren den Laien mehr anstatt ihm bei der Auswahl des richtigen PCs zu helfen. Dieser kleine Ratgeber soll beim Kauf des richtigen PCs unterstützen.

Komplettsystem oder doch lieber individuell zusammengestellt

Vor allem PC-Laien entscheiden sich für den Kauf von Komplettsystemen. Auf den ersten Blick erscheint dies durchaus sinnvoll, denn diese Computer verfügen meist über eine umfangreiche Ausstattung. Windows oder ein anderes Betriebssystem ist in der Regel schon vorinstalliert. Anstecken, einschalten und arbeiten lautet hier die Devise. Wirft man allerdings einen genaueren Blick auf Komplettsysteme, wird man feststellen, dass es immer eine oder zwei Komponenten gibt, die gar nicht verwendet werden. Nicht so schlimm mag mancher meinen, allerdings sollte bedacht werden, dass diese Komponenten ja mitgekauft wurden. Man bezahlt also für etwas, was man eigentlich gar nicht braucht. Ein weiterer Nachteil bei Komplettsystemen ist, dass meist auch Komponenten verbaut sind, die veraltet oder nicht sonderlich hochwertig sind. Wird beispielsweise mit einer besonders guten Grafikkarte geworben, kann davon ausgegangen werden, dass an anderer Stelle bei der Qualität gespart wurde.

Intelligenter ist es deshalb, sich seinen persönlichen PC ganz individuell zusammenzustellen. Mittlerweile ist das nicht mehr schwer, denn nahezu jeder PC-Shop bietet zu diesem Zweck einen Konfigurator an. In der Regel sind diese kinderleicht zu bedienen. Die Gefahr, eventuell Komponenten zu wählen, die untereinander nicht kompatibel sind, gibt es nicht. Der Konfigurator überprüft die bereits getätigte Auswahl und zeigt nur Komponenten an, die mit den anderen kompatibel sind. Auf Wunsch wird ein Betriebssystem installiert. Wer bereits eines besitzt, kann den Rechner natürlich ohne Betriebssystem konfigurieren und so Geld sparen. So teuer, wie mancher vielleicht denkt, ist es übrigens nicht, wenn man seinen persönlichen Wunsch-PC zusammenstellt. In vielen Fällen kostet ein individuell aufgebauter Computer auch nicht mehr als ein vergleichbares Komplettsystem. Mit dem Unterschied, dass er genau die Komponenten enthält, die auch benötigt werden.

Anwendungsbereiche und der dazu passenden Rechner

Viele Menschen nutzen ihren PC nur zum Surfen im Internet und zum Schreiben von Briefen. Ab und zu werden dann vielleicht noch ein paar Fotos bearbeitet. Für diese Gruppe reicht ein preiswerter Office-PC aus. Solche Rechner gibt es bereits für 300 Euro zu kaufen. Sie verfügen meist über Single- oder Dual-Core Prozessoren, ein oder zwei Gigabyte Hauptspeicher, etwa 300 GB Festplattenspeicher und eine günstige Grafikkarte. Letztere ist in vielen Fällen fest mit dem Mainboard verbunden. Nach Möglichkeit sollte von dieser Lösung abgesehen werden, da ein Defekt des Grafikchips unter Umständen den Austausch des Mainboards nach sich ziehen könnte.

Allround-PCs bilden eine weitere Kategorie. Wer Filme mit dem PC ansehen oder häufig Videos oder Bilder bearbeiten möchte, sollte zu einem Computer aus diesem Bereich greifen. Ein Zweikernprozessor sollte es hier mindestens sein. Auch beim Arbeitsspeicher sollte nicht gespart werden. 4 GB werden empfohlen. Vor allem bei aufwendigen Video- oder Bildbearbeitungen werden diese benötigt. Videos und Bilder belegen viel Speicherplatz, weshalb auch die Festplatte größer dimensioniert sein sollte. 500 GB sollten es dann schon sein. Die Grafikkarte sollte ebenfalls höherwertiger als bei einem Office-Rechner sein. Eine Karte aus dem mittleren Preissegment genügt in der Regel. Gute Allround-Systeme sind ab etwa 500 Euro zu haben.

Gaming-PCs bilden schließlich die Spitze der Technik. Schnelle Mehrkernprozessoren werden hier verbaut. Arbeitsspeicher jenseits der 4 GB-Marke und Festplatten mit Speicherkapazitäten von einem Terabyte und aufwärts sind die Regel. Die verbauten Grafikkarten – besonders bei High-End-Rechnern verrichten gleich zwei ihren Dienst – sollten aus dem oberen Preissegment stammen. Nur so ist gewährleistet, dass auch in drei oder vier Jahren die neuesten Spiele noch flüssig laufen. Die Preise für leistungsstarke Gaming-PCs beginnen bei etwa 900 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt.