Damit ein Computer richtig arbeiten kann, müssen viele Hardwarekomponenten ihren Teil dafür tun. Einige dieser Komponenten sind für den Betrieb nicht zwingend nötig, auf die Dienste anderer Hardware wiederum kann nicht verzichtet werden. Kernstück eines jeden Computers ist das Mainboard. Es bildet sozusagen das Grundgerüst des Rechners. Es verfügt über viele Anschlussmöglichkeiten und beherbergt die Prozessoren, ohne die ein PC nicht rechnen kann. Neben der CPU befinden sich auch die Module für den Hauptspeicher auf dem Mainboard.

Die anderen Komponenten des Rechners werden per Kabel mit der Hauptplatine verbunden. Mindestens vier Anschlüsse sind für Festplatten und optische Laufwerke reserviert. Daneben verfügt das Mainboard noch über einige Steckplätze, die für diverse Karten zuständig sind. Der Steckplatz für die Grafikkarte unterscheidet sich dabei von den anderen. Neben einer Grafikkarte können beispielsweise noch Soundkarten, TV-Karten oder Netzwerkkarten an das Mainboard angeschlossen werden. Man sollte allerdings bedenken, dass all diese Karten auch eine Versorgung mit Strom benötigen. Je mehr Hardware angeschlossen ist, desto höher ist logischerweise auch der Strombedarf. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass das Netzteil dementsprechend dimensioniert ist. Ist es zu schwach, kann es zu Funktionsstörungen oder gar dem Versagen des kompletten Systems kommen.

Aber nicht nur die im Gehäuse verbauten Komponenten eines Computers werden als Hardware bezeichnet. Auch sämtliche Peripheriegeräte firmieren unter dieser Bezeichnung. Dazu gehört natürlich auch der Bildschirm. Auch dieser kann direkt an das Mainboard angeschlossen werden. Darauf wird in der Regel allerdings verzichtet, da Monitore direkt an die Grafikkarte angeschlossen werden, um deren maximale Leistung herauszuholen. Schaltet man seinen Rechner ein, machen sich die Daten also auf ihren langen Weg über Platinen und Kabel, bis sie schließlich auf dem Bildschirm zu bewundern sind.

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