Ohne Server geht in unserer hoch technisierten Welt praktisch gar nichts mehr. Alles, was von einem Computer gesteuert wird, nimmt in der Regel auch die Dienste eines Servers in Anspruch. Ein Beispiel für die Vernetzung unserer Welt, denn für nichts anderes steht die Verwendung von Servern nämlich, sind Geldautomaten. Nur die wenigsten Bankkunden wissen wohl, was passiert, wenn sie sich vor dem Geldautomaten stehen und drauf warten, dass sich die Klappe öffnet und das Geld zum Vorschein kommt.

Schon mit dem Einschieben der Karte beginnt das Spielchen. Die Daten, die sich auf dem Magnetstreifen der Karte befinden werden ausgelesen. Der Automat fragt den Kunden nun nach dessen Geheimnummer. Hat der Kunde diese eingegeben, kommt ein Server zum Einsatz. Die Kartendaten und die Geheimnummer werden, natürlich verschlüsselt, an den Server der Bank geschickt. Dieser vergleicht die auf ihm hinterlegten Daten. Passen Geheimnummer und Kartennummer zusammen, kann der Kunde den Vorgang fortsetzen. Handelt es sich um die falsche Geheimnummer, gibt ihm das System noch zweimal die Möglichkeit die richtige Nummer einzugeben, ehe es die Karte sicherstellt.

Der Kunde kann nun den gewünschten Auszahlungsbetrag auswählen. Hat er diesen bestätigt, mischt sich wiederum der Server der Bank ein. Der Automat greift auf diesen zu, um in Erfahrung zu bringen, ob das Konto des Kunden genügend Deckung aufweist, um den gewünschten Betrag auszahlen zu können. Je nachdem wie die Antwort des Servers ausfällt, erhält der Kunde sein Geld oder eben nicht. Nach dem erfolgreichen Auszahlungsvorgang kommt der Server schließlich noch einmal ins Spiel. Dieses Mal wird auf ihm die Verfügung über das Konto gespeichert, sodass die abgehobene Summe verbucht werden kann.

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