Server spielen überall eine große Rolle, auch wenn man sie nur in den seltensten Fällen sieht. Einkaufen im Supermarkt wäre heutzutage ohne die Hilfe von Servern gar nicht mehr möglich. Jedenfalls nicht in der heutigen Form. Die Regale werden niemals leer und der Kassiervorgang wird durch das Einscannen der Ware an der Kasse deutlich erleichtert und auch etwas beschleunigt. All das ist nur mit Hilfe von Servern realisierbar.

Die Server befinden sich in der Regel im Supermarkt selbst, sind aber gleichzeitig auch mit einem Server in der Einkaufszentrale der Marktkette verbunden. Immer dann, wenn ein Artikel über den Scanner an der Kasse gezogen wird, wird das auf dem Server gespeichert. Dieser gleicht die Menge der verkauften Ware mit der Menge der ursprünglich vorrätigen Ware ab. So weiß das System zu jeder Zeit, welche Stückzahl einer bestimmten Ware sich noch im Regal befindet und welche Stückzahl generell noch im Supermarkt vorrätig ist. Gehen die Vorräte zur Neige, bestellt das System automatisch Nachschub. Die Mindestanzahl, die von einer bestimmten Ware vorrätig sein muss, bevor nachbestellt wird, variiert dabei natürlich.

Sie kann individuell vom jeweiligen Leiter des Supermarktes im System festgelegt werden. Das macht auch Sinn, denn es gibt Artikel, deren Verkaufserfolg sich von Region zu Region doch deutlich unterscheidet. Der Nachteil dieses Systems ist allerdings, dass jedes Produkt einzeln über die Kasse gezogen werden muss. Jedenfalls dann, wenn es sich beispielsweise durch den Geschmack voneinander unterscheidet. Kauft man etwa einen Karton mit Joghurt in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, muss die Kassiererin jede Geschmacksrichtung über den Scanner ziehen. Das ist auch logisch, denn der Server muss ja schließlich nicht nur wissen, dass er Joghurt nachbestellen muss, sondern auch noch, um welche Sorten es sich handelt.

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